Mit der LG Objet Collection, ja richtig gelesen, das wird so geschrieben, bringt das Unternehmen nun auch OLED-TV-Geräte in den Markt, die nicht nur ein tolles Bild haben, sondern auch optisch deutlich „wohnraumtauglicher“ daherkommen, als beispielsweise die C2 oder G2-Geräte der 2022er-Generation. Dazu zählt federführend der ART90 (65ART90), sowie aber auch die darunter positionierten Posé-Geräte, die mit einem schicken Standfußdesign ausgestattet sind. Wir haben alle Details dazu zusammengetragen.
Die neue Posè Reihe im Gesamtüberblick - 42, 48 und 55 Zoll Geräte wird es geben
Das ART90-Gerät, in voller Länge übrigens als LG ART90 (65ART90) bezeichnet, will die Integration ins Wohnambiente komplett auf den Kopf stellen, jedenfalls, sofern man im LG-Universum sich umblickt. Wie im nachfolgenden Video kurz angerissen, lehnt der TV an der Wand an, hat eine edle Stoffverblendung und soll darüber hinaus auch als eine Art Kunst- und Informationsdisplay angesehen werden. Keine Sorge übrigens, das Gerät kann und wird an der Wand fixiert, umfallen kann es also so schnell nicht.
Werfen wir aber den Fokus auf die einleitend genannten Posé-Modelle. Diese wird es in drei Größen zur Wahl geben, in 42, 48 und 55 Zoll. Sofort ersichtlich und markant im Auftreten ist das exponierte Standfußdesign, was zum einen sehr elegant daherkommt, aber den TV auch dazu prädestiniert, ihn nicht auf ein Möbel oder an die Wand stellen zu müssen. Er kann freistehen und hat dazu einige nette Verstaumöglichkeiten an der Rückseite erhalten. Wird dies nicht benötigt, können die rudimentären Anschlusskabel durch den Standfuß an die Rückseite geführt werden, die ebenfalls nochmal sehr schick verkleidet ist, sodass auch hier keine Anschlüsse zu sehen sind. In Summe ein sehr durchdacht erscheinendes Konzept, dass von Stoff- und Magnetapplikationen durchzogen wird. LG nennt dies alles übrigens Objet 360 Grad Rundum-Design.
Rein technisch betrachtet braucht man keine „Angst“ zu haben, dass LG hier Abstriche gemacht hat. Unter der Haube steckt der stärkste Alpha 9 gen. 5 Prozessor, den wir auch aus den großen bzw. anderen Generationen (C2, G2, Z2) kennen. Das gleich gilt auch für das verbaute Panel, welches ebenfalls mit der LG Evo Technik versehen ist und einem Brightness Booster auskommt. Dolby Vision IQ, HDR10 Pro und HLG werden logischer Weise auch mit unterstützt. Als Betriebssystem kommt das webOS22 zum Einsatz, was wir ja ebenfalls in der aktuellsten Generation vorfinden (z. B. beim LG OLED C27 – 42 Zoll – zum Testbericht). Im Grunde genommen handelt es sich um einen C2, der nur eben nochmal schicker verpackt wurde.
Die Verarbeitungsqualität und die kleinen Details sind bemerkenswert und gefallen sehr gut. Rückseitig kann zahlreiche Dinge verstauen, die sonst in einen Unterschrank oder dergleichen landen würden. Beispielsweise eine Set-Top-Box, Router oder eine Verteilerleiste. Das Grundkonzept ist so einfach wie auch durchdacht umgesetzt. An der Front befindet sich eine recht potente, zu mindestens auf dem Papier, Dolby Atmos zertifizierte Sound-Lösung. Hier muss man aber beachten, dass dies nur bei dem 48er und 55 Zoll Gerät der Fall ist. Auch die Leistung unterscheidet sich dahingehend, dass die beiden größeren mit 4.0-Kanal und 40 Watt Gesamtleistung angeben sind. Der 42er muss sich mit 20 Watt und einer 2.0-Stereo-Lösung begnügen.
Eine kleine Halterung mit viel Nutzen - ist nicht fest und kann zeitlich verschoben werden
Die Geräte sollen in Kürze in den Handel gelangen. Aktuell (September 2022) sind diese zwar noch nicht auf der LG-Homepage gelistet, was in Kürze aber der Fall sein wird. Die Preise als UVPs stehen auch bereits fest und sind gar nicht so hoch wie zunächst angenehmen. Spannend wird es sein, wie und wo diese sich am Markt einordnen werden. Teurer als die „klassischen“ Geräte sind sie dennoch. Apropos, der ART90 hat eine UVP von 9000 Euro und soll auch noch in diesem Jahr zu haben sein.
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