Am 4. Januar 2022 zur Pressekonferenz auf der CES 2022 wird es voraussichtlich die ersten offiziellen Ankündigungen zum neuen TV-Lineup für 2022 von LG geben. Bereits im Vorfeld machen Berichte über zwei neue „Art-OLED“ Modelle die Runde, die sich mehr als Wohnambiente verstehen und auch als solche integrieren. Der LG 65Art90 ist ein „klassisches“ TV-Gerät, wohingegen der LG 27Art10 eher ein Monitor ist.
Wie man vom Namen her schon ableiten kann, handelt es sich bei den jeweiligen Geräten – LG 65ART90 um einem 65 Zoll TV (OLED), sowie um ein kleines 27 Zoll-Gerät LCD (LG 27ART10). Die optische Ausrichtung unterscheidet sich maßgeblich von den TVs, die wir bislang von LG gewohnt sind. Das hier ein Gegenpart zum den Samsung Frame Geräten geschaffen werden soll, wäre sehr naheliegend. Jene wollen sich besonders wohnambiente-freundlich zeigen und weniger einen technischen Charakter vermitteln. Als maßgebliches Buzzwort sollte man sich an dieser Stelle LG Objet TV und StandbyME merken, unter jene Sammelbegriffe wird man künftig die Geräte finden.
Der LG Objet TV (65Art90) ist von der Grundgestaltung her einer Stoffleinwand nachempfunden bzw. hat sogar eine spendiert bekommen. Diese lässt sich auf Knopfdruck herunter- oder herauffahren – je nachdem, ob das Gerät eingeschaltet ist, oder eben nicht. Auch eine teilweise Skalierung soll möglich sein. Auf den zum Teil sichtbaren Bereich soll man auch ausgewählte Funktionen nutzen können. Welche genau lässt LG an dieser Stelle offen. Hier wäre Wetterinformationen, Uhrzeit oder ähnliche Inhalte denkbar.
Unter der Haube werkelt das potente und „bessere“ Evo-Panel welches man vom G1 kennt. Beim Klang bekommt der Anwender ein 80 Watt Soundsystem mit 4.2-Kanal-Unterstützung an die Hand. Das Gerät steht letztlich auf einem Standfuß, der an die Wand platziert werden soll und eine Neigung von bis zu 5° zulässt. Kabelführungen sollen zwar vorhanden sein, aber wie flexibel man letztlich bei der Aufstellung sein wird, das muss sich noch zeigen. Das kleinere Gerät kommt sogar als Akkulösung daher die bis zu 3 Stunden durchhalten soll. Das Gerät verfügt über einen flexiblen Standfuß in denen auch kleinen Rollen untergebracht sind. Die freie Justage des Panels erlaubt hier eine große Anzahl von Einsatzmöglichkeiten. Wie von LG generell gewohnt, lässt sich auch wieder mittels Screen Mirroring das Bild eines Android- oder iOS-Smartphones zum TV übertragen. Notebooks und PCs lassen sich auch mittels HDMI und USB sowie drahtlos mit dem TV verbinden.
Die offizielle Vorstellung wird zum 4. Januar erwartet. Wann die Geräte auf den Markt kommen werden, dürfte dann ebenfalls mitgeteilt werden. Preise sind aktuell noch nicht bekannt.
Quelle: Pressemitteilung - LG
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