Auch der Audio-Spezialist Sennheiser war auf der diesjährigen Ifa in Berlin vertreten und hat zwei interessante Produkte präsentiert. Neben den MOMENTUM True Wireless, war das interessante Produkt die nagelneue AMBEO Soundbar. Die haben wir uns etwas genauer angeschaut.
Mit der neuen AMBEO Soundbar möchte der Hersteller mit Hilfe eines ausgeklügelten 3D Audio-Programms, für ein außergewöhnlich räumliches Klangerlebnis sorgen. Die Soundbar soll ein ähnliches Sounderlebnis wie mit einer 5.1.4 Surround-Anlage erzeugen können und dank verblüffend kräftiger Bässe einen zusätzlichen Subwoofer überflüssig machen.
Damit die Soundbar ihre Soundkulisse in optimaler Qualität ausspielen kann, besitzt die AMBEO eine Raumkalibrierung per Mikrophon und lässt sich somit auf jeden Raum abstimmen. Für den Ton selbst sind insgesamt 13 Lautsprecher-Chassis verantwortlich. Damit ein räumlicher Effekt bei der Tonwiedergabe entsteht, sitzen im Gehäuse zwei Breitbandlautsprecher die nach oben abstrahlen und seitlich kommen zwei Hochtontreiber für die Reflektionen an den Wänden zum Einsatz.
Die restlichen neun Treiber sitzen in der Front und sorgen für die hauptsächliche Beschallung. Durch diese technische Ausstattung und einer mit dem Fraunhofer gemeinsam entwickelten Virtualisierungstechnologie, soll die AMBEO Soundbar eine neue Referenz im HiFi-Klang darstellen, so jedenfalls Sennheiser. Die Soundbar ist mit den 3D Audio-Formaten Dolby Atmos, MPEG-H and DTS:X kompatibel. Zugleich können normale Stereo- und 5.1 Toninhalte mithilfe der Upmix-Technologie auf ein 3D-Klangerlebnis aufgewertet werden.
Kurzer Höreindruck
Wir konnten uns einen eigenen Höreindruck von der Soundbar am Sennheiser-Stand machen und waren überrascht wie gut die Raumeffekte um den Hörer platziert werden und welche Dynamik und Pegel mit der Soundbar möglich waren. Beim Song Hotel California von den Eagles schwirrten die Instrumente im „AMBEO-Modus“, also im virtualisierten Raumklangmodus, um den Hörplatz, besaßen eine schöne Plastizität und auch stimmlich war alles detailliert fein aufgelöst wahrnehmbar. Auch verschiedene ATMOS-Demotitel wurden uns vorgespielt und auch die hatten es in sich. Effekte waberten und lösten sich wunderbar von den Lautsprechern, die Bässe saßen stimmig vom Timing und besaßen eine gute Dynamik im Tiefgang.
Aber ein „echtes“ Surround-Set könnte unserer Meinung nach die Soundbar nicht ersetzen, dazu fehlen einfach die präzisen Effekten direkt von hinten, welche sich eben nicht emulieren lassen. Auch das man auf einen Subwoofer gänzlich verzichten kann, weil die Soundbar einen ausreichenden Tiefgang besitzt, ist etwas zu positiv formuliert. Sicherlich ist der Bassbereich der AMBEO Soundbar wirklich gut umgesetzt und besitzt eine ansprechende Dynamik, aber Soundbars mit dedizierten Subwoofer bieten dort einfach ein besseres und vor allem spürbares Erlebnis.
Sennheiser hat auf der CES 2019 in Las Vegas nun den finalen Verkaufszeitpunkt der Soundbar bekanntgegeben, welcher sich auf den Mai 2019 bezieht. Darüber hinaus bekommt der Lautsprecher auch die Kompatibilität zu den Tonformaten Dolby Atmos, DTS:X und dem neuen MPEG-H spendiert. Der Preis welcher im Rahmen der Messe genannt wurde beläuft sich auf 2499,- $, was man wohl mindestens 1:1 in Euro ummünzen kann.
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