Der Stand von JBL auf der High End 2026 in Wien kann durchaus als beeindruckend bezeichnet werden. Imposant in den Ausmaßen, sowie aber auch imposant bei den jeweiligen Produkten. So hat man jetzt die neuen JBL Summit Everest und Project K2 Lautsprecher final präsentiert – natürlich nichts für den schmalen Geldbeutel. Alle Details dazu im Artikel.
Auch JBL hat die Gelegenheit in Wien dazu genutzt, zwei neue Referenzlautsprecher vorzustellen. Mit der Summit Everest und der Summit K2 erweitert der Hersteller die besagte Summit-Serie und feiert gleichzeitig das 80-jährige Bestehen der Marke. Die beiden Modelle treten die Nachfolge der bisherigen Project-Everest- und Project-K2-Lautsprecher an und komplettieren die mittlerweile fünf Modelle umfassende Summit-Familie, die sich preislich im absoluten High End Bereich wiederfindet.
JBL Summit Everest
Die Bezeichnung „Project“ besitzt bei JBL seit Jahrzehnten einen besonderen Stellenwert und wurde bislang nur wenigen Lautsprecherserien vorbehalten. Die neue Summit Everest und Summit K2 setzen diese Tradition fort und integrieren aktuelle Entwicklungen aus den Bereichen Chassis, Gehäusekonstruktion und Frequenzweiche.

JBL Summit Everest
Die größere Summit Everest ist als 3,5-Wege-System ausgeführt. Im Bassbereich arbeiten zwei 380-mm-Tieftöner, ergänzt durch zwei 250-mm-Mitteltieftöner. Für den Mittel- und Hochtonbereich setzt JBL auf drei Kompressionstreiber mit einem großen HDI-Horn aus Sonoglass-Material. Die Übergangsfrequenz der Hochtonsektion beginnt bei 850 Hz.
Die Summit K2 fällt etwas kompakter aus und ist als 3-Wege-Standlautsprecher konzipiert. Sie nutzt einen einzelnen 380-mm-Tieftöner, einen 250-mm-Mitteltieftöner sowie ebenfalls drei Kompressionstreiber mit gemeinsamer Hornkonstruktion. Beide Modelle verfügen über neu entwickelte Frequenzweichen und Gehäuse mit geschwungenen Seitenwänden, die interne Resonanzen reduzieren sollen. Ergänzt wird die Konstruktion durch IsoAcoustics-Füße zur mechanischen Entkopplung.
JBL Summit Serie: K2 (außen) und Pumori sowie Ama (beide unten)
JBL Summit Pumori (und Ama - klein)
JBL bietet die neuen Lautsprecher in Hochglanz-Schwarz mit silberfarbenen Akzenten oder alternativ in Macassar-Ebenholz mit goldfarbenen Details an. Zum Einsatz kommen zudem versilberte OCC-Kupferleitungen im Inneren sowie rhodinierte Lautsprecheranschlüsse. Die Gehäuse bestehen aus speziell aufgebauten Holzverbundmaterialien.
Mit der Einführung von Summit Everest und Summit K2 ist die Summit-Serie nun vollständig. Sie umfasst zusätzlich die bereits bekannten Modelle Summit Ama, Summit Pumori und Summit Makalu.
Verbaute Komponenten der Lautsprecher im Detail
Passend zu den High End Lautsprechern hatte man die Mark Levinson Vor- und Endstufen-Kombination No. 626 bzw. die Mono-Blöcke 631 in Kette geschaltet.
No. 631 Mono-Verstärker
Die neuen JBL Summit Everest und Summit K2 sollen im Laufe des Jahres 2026 über ausgewählte Fachhändler verfügbar werden. Die unverbindlichen Preisempfehlungen liegen bei 159.998 Euro pro Paar für die Summit Everest sowie 84.998 Euro pro Paar für die Summit K2.
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