Gewohnt stilsicher und geradlinig präsentieren sich die neuen Burmester B38 Standlautsprecher. Nicht nur optisch, sondern auch klanglich stark in der DNA mit dem B18 Lautsprecher verwandt, will sich dieser 3-Wege Lautsprecher mit AMT-Treiber nahtlos in Wohnräume integrieren. Burmester setzt einmal mehr wieder ein Statement, mit bekanntem Preisgefüge (…)
Der Lautsprecheraufbau wurde so realisiert, dass einleitend besagte Baugruppen zusätzlich noch einen seitlich verbauten Tieftöner buchstäblich zur Seite gestellt bekommen. Daraus resultiert die bereits angesprochene schlanke Bauform des Gehäuses. Der mit Burmester gemeinsame AMT Höchtöner (Air Motion Transformer) mit gefalteter Folienmembran kommt im B38 erstmals zum Einsatz. Eine gleichermaßen mit Burmester entwickelte Komponente stellt der Tief-Mitteltöner dar, der bzgl. einer kurzen Ein- und Ausschwingzeit optimiert wurde.

Die hubfreudige Membran des Tieftöners wird von einem sehr starken Neodym-Magneten befeuert. Daraus resultieren soll eine druckvolle, knackige und präzise Basswiedergabe. Bereits bei verhältnismäßig geringen Pegelstufen soll dieser schon präzise und bemerkbar zur Sache gehen. Optik und Gestaltung sind ja wie so oft eine Frage des Geschmacks. Burmester hatte sich zur Aufgabe gestellt, den B38 möglichst puristisch zu kreieren. Unserer Meinung nach kann dies als gelungen bezeichnet werden. Dabei hat die Front eine Aluminium-Verkleidung spendiert bekommen, sowie hochwertige Lackierungen in Mattlack. Zur Wahl stehen aber auch einige Furniervarianten.
Man kann als Hörer auch den Lautsprecher entsprechend seiner Vorlieben gewisser Maßen anpassen. Dazu stehen zwei Modi zu Wahl, mit deren Hilfe man eine deutliche Reduktion von Raumeinflüssen herbeiführen kann. Der auf der Gehäuserückwand verbaute zweistufige Schalter bewirkt eine Bassabsenkung von 1-3 dB zwischen 150 Hz und 37 Hz. Zusätzlich kann das Bassreflexrohr noch mit Schaumstoff gefüllt werden, der Pfropfen dazu wird mitgeliefert. Beim Anschlusspanel besteht auch die Möglichkeit des Bi-Amping, selbstredend lassen sich die Lautsprecher aber auch „klassisch“ betreiben. Eine hochwertige Brücke aus vergoldetem Kupfer wird ebenfalls mitgeliefert.
Das Gehäuse selbst ist auch recht komplex gestaltet worden. Nach der Finite Elemente Methode (FEM) wurde es entsprechend optimiert sowie auch mit weiteren Versteifungen versehen. Daraus soll letztlich eine präzise Basswiedergabe resultieren. Die Seitenwand ist u.a. doppelt aufgeschichtet und hat einen zusätzlichen Edelstahlring zur zusätzlichen Fixierung des Tiefton-Chassis spendiert bekommen. Für die Entkopplung des Gehäuses vom Boden, hat man darüber hinaus noch ein Feder-Masse Dämpfungssystem integriert.
Die Burmester B38 wird es in den Farben Schwarz Matt, Weiß Matt, in Mittelgrau sowie mit einem Furnier in „Amerikanischer Nussbaum“ geben. Der Preis für dieses Lautsprecherpaar wird mit rund 18.000 Euro beziffert.
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