Bereits seit 2015 ist der Pioneer Master 1 im Programm des Audio-Spezialisten und wird in zahlreicheren Referenz-Szenarien verwendet. 2500 EUR Anschaffungspreis sind aber nicht für jeden interessant… Nun folgt mit dem Pioneer Monitor 5 eine erschwinglichere Version die die gleiche DNA innehaben will und mit einer UVP von 999 EUR ausgewiesen wird. Wir haben bereits einen ersten detaillierten Blick darauf geworfen.
Im Vordergrund stehen unter anderem die überaus ausgeprägte Verarbeitungsqualität und der Tragekomfort. Als Material verwendet man überwiegend hochwertiges Aluminium, welches sich sehr gut anfühlt und auch aussieht. Die Wertigkeit die vermittelt wird ist beachtlich. Um konkret zu werden; es handelt sich dabei um eine „dauerelastische Aluminiumlegierung Dural“, die am Kopfbügel verarbeitet wurde. Dieser selbst fein justierbar und damit einfach der eigenen Kopfform anpassbar. Wir können dies bereits bestätigen, erfolgte auf der High End 2017 eine erste Demo-Runde. Die gesamte Bügelkonstruktion will so aufgebaut sein, dass keinerlei Störgeräusche dadurch auf die Musik einwirken können.
Der Rahmen in denen die 50mm-Breitbandtreiber verbaut sind, ist verschraubt und nicht geklebt. Damit will man den Service-Gedanken für diesen Kopfhörer verbessern. Die Körbe selbst für die Membranen bestehen aus Magnesium, was dem Gewicht zugutekommen soll. Als Werkstoff für die Membranen kommt Nanozellulose zum Einsatz. Dieses Material soll möglichst resonanzfrei sein um so unverfälschten Klang wiedergeben zu können. Beide Treiber sind zusätzlich als schwimmend entkoppelt montiert bzw. gelagert. In Summe soll dieser Aufwand nur einem Ziel folgen, die große Bandbreite von Hi-Res-Audio-Titeln wiedergeben zu können.
Eine große Stärke des Monitor 5 ist der enorm hohe Tragekomfort. Wie Eingangs geschrieben konnte wir bereits einige Titel Probe hören und waren absolut überzeugt von der Verarbeitungs- und Tragequalität. Dank der Memory-Foam-Polster schmiegen sich die Ohrmuscheln angenehm an. Neben den abgebildeten (serienmäßigen“) Velourbezug sollen auch weitere Bezüge erhältlich sein. Der Klang kann auf die Kürze reduziert als sehr präzise, detailgetreu und mit einem Hauch zur Neutralität hin beziffert werden. In Summe ein sehr ehrlicher, angenehmer und „echt“ klingender Kopfhörer. Eine finale Einschätzung bedarf allerdings mehr Zeit, als es auf einer Messe der Fall ist.
Beim Lieferumfang will man ebenfalls punkten und legt drei verschiedene Kabel mit bei. Einmal den klassischen unsymmetrischen Klinkenstecker, jeweils als kurze und lange Ausführung für den mobilen bzw. heimischen Einsatzzweck und ein symmetrisches Kabel für die Verwendung an Vorverstärkern. Die ausgewiesenen 40 Ohm Impedanz lassen den Monitor erfreulich anspruchslos daherkommen, so dass keine große Technik-Ausrüstung für den Betrieb bedarf. Der Preis wird mit 1000 EUR (UVP) angegeben. Erhältlich sein soll der Kopfhörer ab Juni 2017
Quelle: Pioneer, eigene
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