Mit der Pro-Ject Head Box E erweitert das Unternehmen abermals das eigene Portfolio und bringt eine kleine Box, wie der Name es schon verrät, oder besser gesagt einen kleinen Kopfhörerverstärker mit einer Leistung von 665 mW an 32 Ω auf den Markt. Der Preis dafür – überschaubare 119 Euro!
Das Gerät verzichtet bewusst auf integrierte Chips und setzt stattdessen auf eine diskrete Verstärkerschaltung, um eine größere Kontrolle über den Signalweg zu bieten. Die Ausgangsleistung beträgt 665 mW an 32 Ω (THD+N nominal bei < 0,005 %, Rauschabstand –105 dBV). Somit liefert die Head Box E genug Leistung, um auch anspruchsvolle Kopfhörer anzusteuern. Die kräftige Verstärkung möchte dadurch für mehr Dynamik und Transparenz als die meist schwächeren integrierten Kopfhörerausgänge von Stereoanlagen, an den Tag legen.
Die kompakte Box (103 × 37 × 120 mm, 390 g) bietet auf der Vorderseite zwei Klinkenausgänge (6,3 mm und 3,5 mm), die gleichzeitig verwendet werden können – ideal für gemeinsames Hören. Auf der Rückseite finden sich RCA-Eingang sowie eine Loop-out-Funktion, die das Signal unverfälscht an ein weiteres Gerät weiterleitet. So lässt sich der Head Box E problemlos in bestehende HiFi-Anlagen integrieren.
Das solide Metallgehäuse und hochwertige Aluminiumregler unterstreichen die Langlebigkeit und einfache Handhabung; der diskrete Aufbau erleichtert Wartung und Reparatur im Vergleich zu integrierten Amp‑Chips. Auch werden Impedanzen von 8 bis 600 Ω abgedeckt, Ausgangsimpedanz < 1 Ω, und bietet damit breit gefächerte Einsatzmöglichkeiten.
Mit einem Preis von etwa 119 € positioniert sich Pro‑Ject erneut im attraktiven Einstiegspreissegment. Für Nutzer, die am Schreibtisch oder mobil bessere Klangqualität erzielen möchten, bietet der Head Box E eine leistungsfähige und dennoch kompakte Alternative – unkompliziert, robust und kompatibel mit einer Vielzahl von Kopfhörern und HiFi-Anlagen.
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