Der Teufel Kombo 62 CD-Receiver bekommt in 2024 ein Refresh mit mehr Funktionen und schrumpft zudem deutlich, was ihn so flexibler in seiner Aufstellung werden lässt. Wir haben die ersten Informationen und Eindrücke von der IFA 2024 eingefangen und dokumentiert.
Der Kombo 62 wurde in seiner jetzigen Form bereits 2016 vorgestellt (wir berichteten). Rund acht Jahre später bekommt das Gerät ein Refresh, welches zahlreiche Neuerung mit sich bringt. Die größte Neuerung ist natürlich die Optik. So geht man weg vom klassischen 43-Format und reduziert den Platzbedarf deutlich, was auch mehr Flexibilität bei der Aufstellung mitbringen wird.

Markant ist natürlich auch die Gestaltung der Front, bei der ganz prägnant ein Display (non Touch) von den Steuerelementen für die Lautstärkeregelung und von Favoriten flankiert wird. Im Grunde genommen sind alle Schalter 1:1 von der mitgelieferten Fernbedienung auch am Verstärker vorhanden. So lassen sich u. a. Titel vor und Zurück-Skippen, die Quellauswahl per Hotkey anpassen und am Gerät sich durch das Verstärkermenü navigieren lassen.
Der große Drehregler fühlt sich sehr wertig an und hat einen angenehm weichen Rastabstand vorzuweisen. Direkt daneben hat man auch einen USB-C-Port mit 1 A Ladestrom positioniert. Des Weiteren ziert die Front eine wertig anmutende Metallplatte. Auf der Oberseite finden sich auch optische Design-Elemente wieder, die man auch beim neuen Bluetooth-Lautsprecher Teufel MYND implementiert hat, gewissermaßen ein neues Teufel Corporatedesign.
Slot-In CD-Lautwerk sowie die Favoritentasten
Die Rückseite hält auch einige Anschlüsse bereit. Federführend natürlich die Kabelanschlüsse mit Aufnahmepunkten für Bananenstecker, einen Subwoofer-Out-Port, Aux-Stecker (Cinch), den DAB+ Antennenstecker und jetzt neu, ein HDMI-Port für die direkte Verbindung zum TV-Gerät. Bei den „Soft-Anschlüssen“ stehen Bluetooth, WLAN und Spotify Connect mir zur Auswahl.
Quellenauswahl und einzelne Logo-Elemente bei jedem Menü
Unter der Haube hat man 2x 140 Watt (4 Ohm) an Leistungsvermögen implementiert, was von einer Class-D-Endstufe umgesetzt. Ein interessanter Aspekt der beim neuen Gerät umgesetzt wurde, dass wichtige Baugruppen als „geschlossenes“ Konstrukt eingebaut wurden. In die Tiefe ging man uns bei der Vorstellung jedoch nicht, allerdings soll es zur Folge haben, dass sich defekte Teile besser und einfacher wechseln lassen sollen, was auch den Nachhaltigkeitsgedanken weiter stärkt.
Der Verstärker wird künftig aber nicht nur standalone angeboten, sondern wie auch schon der Vorgänger, als Bundle mit den Ultima 40 Lautsprechern beworben. Namentlich handelt es sich dann dabei um die Ultima 40 Kombo, welche in der Form ja schon existieren, nur dann durch das neue Gerät ersetzt werden.
Teufel Ultima 40 Kombo - dann mit neuem Verstärker
Die Verfügbarkeit plant man herstellerseitig für das vierte Quartal, ohne dabei eine exakte Angabe machen zu wollen. Preislich wird sich der Verstärker dann bei rund 500 Euro einpendeln. Das Bundle Ultima 40 Kombo wird circa 1000 Euro kosten.
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