Die Traditionsmarke Thorens sorgte erst vor kurzem für Aufruhr, in dem man eine neue High End Bandmaschine TM 1600 und zwei neue Plattenspieler TD 1600/1601 vorstellte. Passend zum Namen der Messe, wurde diese Produkte auf der High End in München ausgestellt und wir haben uns die Produkte etwas genauer angeschaut.
Die in Zusammenarbeit mit Ballfinger entstandene Thorens TM 1600 Bandmaschine kommt in einer an die TD 1600er Plattenspieler angepasste Holzzarge in schwarz hochglanz oder Nussbaumfurnier hochglanz und dient der reinen Wiedergabe für Zweispurbänder in Viertelzollbreite. Als Basis dient das neue Laufwerk von Ballfinger, dieses bietet eine Bauhöhe von knapp 50 mm und verfügt über einen Direktantrieb mit beidseitiger Bandzugregelung an den Spulen.
Die kompakten Maße der Bandmaschine ermöglicht die Bandpfadgeometrie. So befinden sich die Sensoren nicht wie üblich unter den Spulen, sondern dazwischen, direkt über dem Kopfblock. Die neue TM 1600 Maschine wird über drei Wickelmotoren angetrieben, elektronisch kommutierte Scheibenläufer mit Rotorwinkelerfassung und mit modernster Hallsensortechnik. Bei dem Capstanmotor kommt ein eisenloser Glockenankermotor eines deutschen Herstellers mittels Rundriemen zum Einsatz.
Die Thorens Bandmaschine kann mit Bändern bis zu einer Größe von 26,5 cm/10,5 Zoll mit 19 und 38 cm/Sek umgehen und der eingebaute Wiedergabeverstärker bietet zwei Entzerrungsmöglichkeiten: CCIR für die meisten Europäischen Aufnahmen und NAB für den US-amerikanischen uns asiatischen Markt. Dazu kommt ein digitales Echtzeitzählwerk in Stunden, Minuten, Sekunden und hundertstel Sekunden und eine Editierfunktion mit Vorhörmöglichkeit für den Einhandbetrieb. Die Thorens Bandmaschine TM 1600 soll ab Sommer 2020 verfügbar sein. Das Gerät war jetzt erstmalig auf der High End 2019 zu sehen und wird in einer Auflage von zunächst 100 Einheiten als durchnummerierte Sonderserie zum Verkaufspreis von 11.990 Euro gefertigt.
Die auch im Vorfeld angekündigten TD 1600 und 1601 stellte Thorens auf der Messe in München aus. Die Namensgebung deutet es an, als Ausgangspunkt dieser Plattenspieler muss der TD 160erhalten, mit seiner gedämpftes Subchassis und Kegelfedern für eine Entkopplung von aufstellungsbedingten Erschütterungen. Aber nicht nur vom Aufbau stand der TD 160 Pate, auch äußerlich liegen beide Geräte sehr nah an der 160er Serie. Das unterstreicht die klassische Holzzarge, der zweigeteilte Teller mit innenlaufendem Riemen und die dicke Gummimatte.
Die drei Federn des Subchassis hängen nicht am Top Board, sondern stehen auf dem Boden. Der gespannte Stahlfaden in der Verlängerung der Achse Motorrolle – Tellerachse soll seitliches Taumeln verhindern und unterbindet so ein kolbenförmiges Schwingen des Subchassis selbst beim Anlauf, wenn die Motorkraft am stärksten ist und der Riemen seitlich an der Tellerachse zieht.
Die Modelle TD 1600 und 1601 unterschieden sich in der Ausstattung. Der TD 1600 ist ein klassischer Plattenspieler mit rein manueller Bedienung, während der TD 1601 einen motorischen Lift (siehe Foto: zusätzliche Lift-Taste), eine Endabschaltung und symmetrische Ausgangsbuchsen (XLR) spendiert bekommen hat. Alle anderen Eigenschaften wie der Antrieb, die Stromversorgung, die Steuerung, der Tonarm TP 92 und die in den Ausführungen nussbaum und hochglanz schwarz lieferbare Zarge sind gleich bei beiden Modellen. Ein genauer Erscheinungstermin und die Preisgestaltung stehen für die Thorens TD 1600 und 1601 aber aktuell noch nicht fest.
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