Das Jahr 1617: Der Ninja Hanzo Hasashi kann nicht verhindern, dass seine Frau und Sohn von Kriegern des skrupellosen Bi-Han ermordet werden. Auch Hasashi fällt im Kampf – allerdings nicht...

Das Jahr 1617: Der Ninja Hanzo Hasashi kann nicht verhindern, dass seine Frau und Sohn von Kriegern des skrupellosen Bi-Han ermordet werden. Auch Hasashi fällt im Kampf – allerdings nicht, ohne zuvor ein Dutzend Männer Bi-Hans aus dem Weg geräumt zu haben.der) eine Niederlage kassiert: Er gehört zu den Blutahnen Hasashis und trägt deshalb ein Drachenmal.

Jax, ein Kämpfer für die gute Sache, klärt Cole darüber auf, dass das Erdenreich vor dem Abgrund steht. Bereits neun Mal verlor man im Kampf gegen die Krieger von der Außenwelt. Verlöre man ein zehntes Mal, würde diese den Anspruch auf die Erde geltend machen. Die Prophezeiung besagt allerdings, dass dieses Ereignis abgewendet werden kann, wenn sich eine neue Gruppe von Kämpfern rund um das Blut Hasashis vereinen könnte. Die Gruppe allerdings besteht aus lauter Einzelkämpfern, die ihre besonderen Fähigkeiten noch nicht entdeckt haben. Das Reich der Außenwelt scheint praktisch unbesiegbar …
Vorab: Der Autor dieser Zeilen hat noch nicht ein einziges Videospiel der Vorlage dieser Verfilmung (wirklich) gespielt. Jedes Mal, wenn so ein Kampfkunst-Haudrauf-Prügel-Dresch-Fatalities-Move-Game in meiner Spielekonsole (oder der eines Freundes) lag, warf er nach ein paar wenigen Versuchen, sinnvolle Tastenkombinationen zu finden, entnervt Controller und Motivation gen Bildschirm. Er geht soweit, dass den Programmierern dieser Spiele die Arbeitsgrundlage entzogen werden sollte, da sie ausschließlich dafür sorgen, dass frühzeitig defekte Gamepads ausgewechselt werden müssen. Kein Wunder, wenn man innerhalb von dreißig Sekunden dauernden Kämpfen gefühlt 27.402 unterschiedliche Tastenkombinationen drücken muss.

Es besteht also eine gewisse Voreingenommenheit bezüglich der kompletten Thematik und man darf den Verfasser auch gerne ahnungslos schimpfen. Aber man kann sich ja zumindest etwas belesen. Die 2021er Verfilmung der Videospielvorlage ist, wenn man so will, der dritte Versuch, die Grundidee auf die große Leinwand zu bringen. Zäh waren die Verhandlungen und Vorhaben, nach dem 1997 erschienenen zweiten Teil (Mortal Kombat: Annihilation) einen weiteren folgen zu lassen, bis James Wan (SAW, Insidious, Aquaman) 2015 als Produzent einsprang und das Projekt neuen Wind bekam. Man musste allerdings weitgehend alles noch einmal neu denken, was von den frühen 2000er Jahren bis 2015 angedacht war.

Und um es fair zu gestalten, fangen wir mit dem Review auch bei Null an. Also bei dem, der bisher weder Gefallen an den Games fand, noch an den früheren Versuchen, das Ganze filmisch zu realisieren. Die Frage ist: Geht man das Gezeigte ernsthaft an? Dann würde das Urteil schnell gefällt sein, die 0%-Marke wäre in greifbarer Nähe und Mortal Kombat als schwachsinniger Ultra-Schund abgecancelt. Hört man sich die Dialoge zum Teil an, läuft’s einem beispielsweise kalt den Filmrücken runter. Dümmer und bescheuerter geht’s fast nicht mehr. Die Tatsache, dass man die Story auch auf dem Blättchen einer selbstgedrehten Kippe hätte unterbringen können, ist der nächste Eckpfeiler eines Films, den Arthaus-Gourmets vermutlich in die Verdammnis wünschen würden. Jetzt ist es aber so: Das Ding macht einen Höllenspaß! Stopp. Moment. Hat das gerade tatsächlich jemand geschrieben?

Ja. Und das – ganz offenbar – im Vollbesitz der geistigen Kräfte. Und noch mal: Mortal Kombat macht richtig Spaß. Jedenfalls, wenn man sich über die (ohnehin) unnötigen Dialogsequenzen hinweg hangelt und direkt von Fightsequenz zu Fightsequenz springt. Story verpasst man in der Zwischenzeit eh nicht. Oder man konzentriert sich auf die herrlich sarkastischen Einzeiler von Kano. Das allerdings idealerweise im O-Ton, wenn der Australier Josh Lawson den Counter für das F-Wort in ungeahnte Höhen schraubt und sich über seine eigenen Rotzklumpen einen Ast freut. Nein, das kann man wirklich NICHT ernst nehmen. Und man sollte es auch nicht. Folgt man dieser Prämisse und schaltet sein Hirn (bis auf die letzten drei Zellen, die für Atmen, Sehen und Hören zuständig sind) ab, wird dieser blutige Schwachsinn zu einem Guilty Pleasure.

Blutig ist ein gutes Stichwort. Denn wo die vorherigen Mortal-Kombat-Verfilmungen trotz hoher Altersfreigaben eher semibrutal waren, geht’s hier wirklich zünftig zur Sache. Und das mit durchaus überzeugenden praktischen Bluteffekten. Bis auf Ergänzungen hat man bei Mortal Kombat tatsächlich weitgehend auf CGI-Blut verzichtet und sich auf echte Masken und Make-up konzentriert – JA, auch bei der famosen Trennsequenz von Nitara. Das tut dem Film gut und hält ihn am Leben – bildlich und im übertragenen Sinne. Auch die Kampfchoreografien, die offenbar nicht allzu weit entfernt von denen des Spiels sind, wissen zu gefallen.

Und glücklicherweise muss man hier auch nicht irrsinnige Gamepad-Tastenkombinationen drücken, um sie genießen zu können. Zackig geschnitten, gelenkig umgesetzt – die Kämpfe machen Freude. Und die speziellen Fatalities der Charaktere hat man auch untergebracht. Als Fan des Spiels kann man so viel mehr gar nicht wollen. Da kann man dann auch drüber hinwegsehen, dass bspw. Ludi Lin als Liu Kang und Tadanobu Asano als Lord Raiden hölzern spielen als wollten sie mit Pinocchio wetteifern.
Mortal Kombat ist rein objektiv-filmisch gesehen ziemlicher Schwachsinn und noch größerer inhaltlicher sowie darstellerischer Quark. Manchmal macht so ein Murks aber wirklich Spaß. Sicherlich nicht jedem. Aber mir – und das, obwohl der Verfasser die Spielvorlagen wirklich für großen Käse hält. Bevor jetzt aber noch weitere Lebensmittel aufgelistet werden, um Film und Franchise augenzwinkernd als Eintopf aus unpassenden Zutaten zu beschreiben, halten wir lieber den Mund und schaue uns das Ganze jetzt gleich noch mal an. Dies dann durchgängig im O-Ton, der (trotz wirklich guter Dolby-Digital-Synchro) einfach famos gelungen ist.
Autor: Timo Wolters - Copyright Szenenfotos: © Warner Bros. All Rights Reserved.
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