Test: Onkyo Envision Cinema LS3200

 

Das Äußere - Design und Features

Aussehen ist immer eine Frage des eigenen Geschmacks, der Eine steht lieber auf ein verspieltes Design während andere eher auf schlichte Eleganz schwören. Onkyo hat uns mit einem Mix aus hochwertigen Materialien und matten sowie glänzenden Kunststoff überrascht - der Hersteller zeigt sich mit dem Envision Cinema LS3200 also sehr elegant. Das Heimkino-System besteht aus einer Steuerungseinheit, an der zwei Lautsprecher und ein Subwoofer angeschlossen werden. Während die Boxen mit einem Kabel angebunden werden, verbindet sich der Subwoofer kabellos und braucht lediglich eine Stromquelle. Gesteuert wird das System über eine Fernbedienung, die mit im Lieferumfang enthalten ist. Je nach Fernseher kann man die Lautsprecher allerdings auch mit der TV-Remote bedienen, dafür muss der TV die Steuerungseinheit dann unterstützen.

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Die Satellitenlautsprecher lassen sich beispielsweise hochkant oder vertikal aufstellen sowie an der Wand montieren. Der Hersteller liefert dazu ein kurzes Sicherungsseil mit. Sollte man sich dafür entscheiden die Boxen auf einen TV-Tisch zu stellen, gibt es die Möglichkeit den Fuß in zwei Winkeln anzustecken. In der ersten Position schauen die Treiber waagerecht nach vorne, die andere Position richtet die Lautsprecher etwas höher nach oben. Wer Hilfe beim Aufbau braucht, findet den Rat im Handbuch. Hier werden alle Details verständlich erklärt, das System ist so schon nach kurzer Zeit betriebsbereit.

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Fangen wir mit der "Box" an, die das System kontrolliert und steuert. Alle Kabel, sowohl vom TV als auch den Boxen, laufen hier zusammen. Auch die Fernbedienung und der Subwoofer verbinden sich mit der Steuerungseinheit. Onkyo hat sich hier für ein mattschwarzes Design entschieden, dass vorne durch eine glänzende Partie abgerundet wird. Das Gerät ist flach und handlich. Mittels Bluetooth-Schnittstelle kann der Nutzer Musik vom Handy oder Tablet auf den Boxen abspielen. Trotz der Kategorie "Heimkino", gehen die Möglichkeiten über das designierte Einsatzfeld hinaus. Auf der Oberseite befinden sich der Power-Button, die Lautstärkeregelung und ein Knopf für die Bluetooth-Anbindung. Die Anschlüsse für die Stromversorgung und alle Audio-Kabel sind auf der Rückseite.

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Kommen wir zu den Satellitenlautsprechern, denen Onkyo ein wirklich edles Aussehen verpasst hat. Ein ovales, abgerundetes Design mit glänzendem schwarzen Kunststoff auf der Ober- und Unterseite. Die Front ist mit Meshgitter geschmückt, während man bei der Rückseite wieder auf mattschwarzem Kunststoff trifft. Die beiden 65mm Treiber sitzen hinter dem Frontgitter und sind leicht zur Seite geneigt, der Sound soll so nicht zu linear nach vorne abstrahlen. Beide Boxen verfügen somit jeweils über zwei Treiber was insgesamt vier 65mm Konus-Treiber für das System bedeutet. Der Anschluss für das Lautsprecherkabel ist auf der Rückseite, auch die Eingänge für den Fuß sind hier untergebracht.

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Der Subwoofer ist massiv konstruiert worden und braucht lediglich ein Stromkabel für den Betrieb. Die Verbindung zur Steuereinheit passiert kabellos - praktische Sache! Auch hier wendet man wieder einen Mix aus matter und glänzender Oberfläche an, besonders beim Subwoofer kommt das schlichte, hochwertige Design zur Geltung. Durch die externe Steuereinheit müssen hier nicht alle Kabel angeschlossen werden, wie es bei anderen Systemen oftmals der Fall ist. Der Subwoofer besitzt dadurch ein sehr eigenständiges Aussehen. Die Rückseite besitzt so außer dem "AC Input" und einem Link-Knopf, nur noch Luftschlitze und einen Aufkleber mit Produktinformationen. Der Hersteller verbaut hier einen aktiven 160mm Konus-Treiber mit Bassreflex, der auf der Unterseite zum Boden hin installiert wurde. Die Nennausgangsleistung beträgt dabei 50W bei 4 Ohm und 100Hz. 

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Onkyo hat sich beim LS3200 sehr viel Mühe gegeben, sowohl beim Design als auch bei der Ausstattung. Auf der nächsten Seite geht es mit dem Praxistest weiter, auch ein Klangcheck und die Bedienung sind da von Bedeutung.

 


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