Technics Grand Class SU-G700 Vollverstärker

logo TechnicsIm Rahmen der CES 2017 wurde der neue Technics Grand Class SU-G700 Vollverstärker präsentiert. Dieser ist mit einer JENO Engine („Jitter-Eliminierung und Noise-Shaping-Optimierung“) sowie einer LAPC („Load Adaptive Phase Calibration“) ausgestattet. Ein weiteres Highlight stellen die beiden analogen Pegelanzeigen in der Front des Gehäuses dar, die auch noch effektvoll beleuchtet sind.

Allen Produkt-Features voran steht natürlich wieder das sehr hochwertige und minimalistisch veranlagte Produktdesign des Chassis, welches von der in der Front platzierten Pegelanzeige effektvoll unterstrichen wird. Das hochwertige verwindungssteife Metall-Doppelchassis besteht aus einem mit Stahlplatten bestückten Innen- und Außenchassis, dass Vibrationen sowie Rauschend nochmals reduzieren soll. Um auch die schweren Komponenten des Innenaufbaus tragen zu können, besteht das genannte Innenchassis aus einer 1,2mm dicken Stahlplatte. Die Unterseite verfügt über eine 2mm Stahlplatte. Die Front toppt diese Angaben nochmals und präsentiert sich mit einer 7mm dicken Aluminiumplatte, die auch elektromagnetische Einstreuungen entgegenwirken soll.

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Integrierte Verstärker sind mit verschiedenen Schaltungen ausgestattet, die beispielsweise empfindliche Signale an den Eingängen oder hohe Ströme verarbeiten, zum Beispiel Ausgangsschaltungen und Stromversorgungsschaltungen. Der SU-G700 basiert auf einem dreistufigen Aufbau, in dem die Schaltungsblöcke abhängig vom verarbeiteten Signalpegel getrennt sind. Hierdurch werden Interferenzen zwischen den Schaltungsblöcken vermieden, sodass ein klares Klangbild entsteht.

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Anschlussseitig findet der Anwender ebenfalls alles Notwendige vor, was es bedarf. Dazu zählen zwei koaxiale sowie optische Digitaleingänge, zwei analoge Line-In-Anschlüsse, ein USB-B- und ein Phono-Eingang für MM-Systeme. Analoger Pre-Out sowie ein analoger Line-Out zählen ebenfalls zur Habenseite. Gleiches gilt auch für den Kopfhörerausgang an der Front (6,3mm). Hinsichtlich der Leistung gibt Technics 2x 140W bei 4 Ohm an, sowie 2x 70W bei 8 Ohm. Ingesamt bringt der Verstärker ein Gesamtgewicht von 12,3 Kg auf die Waage.

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JENO Engine (Jitter-Eliminierung und Noise-Shaping-Optimierung)

Zur verlustfreien Übertragung hochauflösender Musikquellen an die Lautsprecher nutzt die Verstärkungsstufe des SU-G700 eine komplett digitale Signalverarbeitung, einschließlich einer JENO Engine, und folgt dabei dem Designkonzept der Technics Referenzsysteme. Jitter ist ein generelles Problem bei konventionellen digitalen Verstärkern. Der SU-G700 hingegen verfügt über eine Jitter-Unterdrückungsschaltung, die Jitter über den gesamten hörbaren Frequenzbereich eliminiert. Zudem wird eine spezielle, hochpräzise PWM-Konvertierungsschaltung für die Pulsweitenmodulation genutzt. Die in hochauflösenden Schallquellen enthaltenen Daten können verlustfrei in PWM-Signale umgewandelt werden, ohne den Dynamikbereich zu beeinträchtigen.

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LAPC (Load Adaptive Phase Calibration)

Die Impedanz eines Lautsprechers variiert je nach Frequenz. Daher steuert der Verstärker die Lautsprecher ohne Beeinflussung durch deren Eigenschaften. Konventionelle digitale Verstärker sind jedoch über einen Tiefpassfilter an der Endstufe mit den Lautsprechern verbunden, was sie anfällig für deren Impedanzeigenschaften macht. Zusätzlich können zwar die Amplitudeneigenschaften konventioneller Verstärker durch negative Rückkopplung verbessert werden, die Phaseneigenschaften jedoch nicht. Technics will einen Optimierungsalgorithmus entwickelt haben, der eine Anpassung an die Impedanz der Lautsprecher vornimmt. Die ideale Impulsreaktion soll per digitaler Signalverarbeitung korrigiert werden, indem die Frequenz-, Amplituden- und Phaseneigenschaften des Verstärkers bei angeschlossenen Lautsprechern gemessen werden. Diese Technologie soll einen einen glatten Frequenzgang für Amplitude und Phase erreichen, was mit herkömmlichen Verstärkern nicht möglich ist, so die Aussage des Herstellers.

 

 

Preis und Verfügbarkeit

Hinsichtlich des Preises schweigt sich das Unternehmen ebenfalls aus und verweist auf eine Verfügbarkeit, die auf den "Frühsommer 2017" datiert ist, was bekannter Maßen auch mal bis zum Jahresende dauern kann.

Quelle: Pressemitteilung

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